Einleitung:
In der Raumakustik gibt es eine Vielzahl von Fachbegriffen, die immer wieder verwendet werden. Hier sind die 10 wichtigsten Begriffe, die Ihnen helfen, das Thema besser zu verstehen:

Inhalt:
Akustikkonzept
Ziel ist: Reduzierung des Schallpegels und der Nachhallzeit, damit Ihre optimierte Geräuschkulisse spürbar ruhiger wird und sich wie eine Halbierung der Lautstärke anfühlt.
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Das Akustik- Konzept
Unsere Akustikkonzepte sind individuell auf die Bedürfnisse Ihrer Räumlichkeiten abgestimmt. Wir analysieren, planen und implementieren die optimale Auswahl, Menge und Platzierung von Schallabsorbern oder akustischen Lösungen, um spezifische akustische Probleme zu lösen.
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(Schall) Pegelminderung
Die Pegelminderung beschreibt die Verringerung des Schalldruckpegels in einem Raum. Sie wird in Dezibel (dB) angegeben und gibt an, wie stark die Lautstärke durch bestimmte Maßnahmen reduziert wird.
Eine Reduktion um 5 dB bedeutet eine spürbare Verringerung der wahrgenommenen Lautstärke, da das menschliche Gehör nicht linear, sondern logarithmisch empfindet. Eine Minderung von 5 dB wird oft als Reduktion um etwa 30 % der Lautstärke wahrgenommen.
Nachhall (Nachhallzeit RT60)
Die Nachhallzeit gibt an, wie lange Schall im Raum bleibt, bevor er ausklingt, genauer: die Zeit, die ein Schallereignis benötigt, um um 60 dB abzuklingen. Je länger die Nachhallzeit, desto halliger ist der Raum. Er beeinflusst somit die Sprachverständlichkeit und die allgemeine akustische Qualität eines Raumes erheblich.
Lombard-Effekt
Normalerweise sprechen Menschen automatisch lauter, wenn es um sie herum laut ist – das nennt sich Lombard-Effekt. Ist der Raum akustisch schlecht, schaukelt sich der Lärm immer weiter hoch.
Wenn aber der Raum bereits leiser ist und die Nachhallzeit kürzer, dann muss niemand lauter sprechen, um verstanden zu werden – der Lombard-Effekt bleibt aus. Das verhindert, dass sich die Lautstärke im Raum unnötig aufschaukelt.
Schallabsorber
Schallabsorber sind Materialien oder Konstruktionen, die Schallenergie aufnehmen und in andere Energieformen (meist Wärme) umwandeln. Sie werden genutzt, um Reflexionen zu reduzieren und die Raumakustik zu optimieren.
Direktschall
Direktschall ist der Schall, der ohne Reflexionen direkt von der Schallquelle zum Hörer gelangt. Er ist für die Sprachverständlichkeit und die Ortung von Klangquellen entscheidend.
Luftschall und Körperschall
Luftschall breitet sich durch die Luft aus, während Körperschall durch feste Materialien (z. B. Wände oder Decken) weitergeleitet wird. Beide Arten von Schall sind relevant für die Raumakustik.
Schalldämmung
Schalldämmung beschreibt die Reduzierung der Schallübertragung zwischen Räumen oder innerhalb eines Gebäudes. Sie ist besonders wichtig in Wohnräumen, Büros und Veranstaltungsorten.
Flatterechos
Flatterechos entstehen durch parallele, reflektierende Flächen und verursachen ein unangenehmes, flatterndes Klangbild. Sie treten häufig in leeren oder schlecht gedämmten Räumen auf.
Diffusion
Diffusion beschreibt die gleichmäßige Verteilung von Schallwellen in einem Raum. Diffusoren verhindern starke Reflexionen und tragen zu einer angenehmen Raumakustik bei.
Fazit
Diese Begriffe sind grundlegend für das Verständnis der Raumakustik und helfen Ihnen, akustische Maßnahmen gezielt einzusetzen.
Die Raumakustik umfasst zentrale Begriffe wie Pegelminderung, Nachhall, Schallabsorber und Schalldämmung. Während Schallabsorber Reflexionen minimieren, verbessern Diffusoren die Schallverteilung. Direktschall sorgt für Verständlichkeit, während Nachhallzeit und Resonanz die Raumcharakteristik beeinflussen. Flatterechos entstehen durch ungünstige Reflexionen, und Luft- sowie Körperschall bestimmen die Übertragung von Geräuschen. Eine gezielte Optimierung dieser Faktoren führt zu einem angenehmen Raumklang und verbessert die akustische Qualität erheblich.